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Ein erfolgreiches Unternehmen zu führen, verlangt viel Einsatzbereitschaft, gute Planung, eine fundierte Kenntnis von Markt und Bedarfen und hohe Fachkompetenzen, egal in welchem Sektor man tätig ist. Viele Unternehmer leisten jahrzehntelang viel Arbeit und opfern nicht selten Freizeit, um die eigene Firma zum Erfolg zu führen.
Irgendwann aber kommt der Moment, an dem man über die sichere Fortführung des Unternehmens nachdenken und entsprechende Vorbereitungen treffen sollte, um das eigene Lebenswerk am Ende nicht scheitern zu sehen. Gerade bei erfolgreichen und wachsenden Unternehmen existieren hierbei zwei große Risiken nebeneinander: Zum einen der plötzliche Ausfall eines Geschäftsführers oder Entscheiders durch Unfall oder Krankheit, der den Betrieb von heute auf morgen lahmlegen kann. Zum anderen die fehlende Nachfolgeregelung, die das Unternehmen langfristig gefährdet. Wer sich frühzeitig mit beiden Risiken befasst – also der kurzfristigen Risikovorsorge und der langfristigen Unternehmensnachfolge –, schützt seinen Erfolg und steuert den entscheidenden Moment gezielt an, um das eigene Lebenswerk am Ende nicht scheitern zu sehen.

Die realistische Bewertung des eigenen Unternehmens stellt für viele Inhaber eine fast unlösbare Aufgabe dar. Zu oft sprechen die nackten Zahlen eine andere Sprache als das eigene Herzblut, das in jahrelanger Arbeit investiert wurde. An diesem Punkt ist die Zusammenarbeit mit externen Experten empfehlenswert. Institutionen wie die Wirtschaftsförderungen, die Industrie- und Handelskammern (IHK), die Handwerkskammern, die Hausbanken sowie spezialisierte Steuerberater oder Unternehmensberater bieten bei vielen Fragen rund um diese Themen professionelle Unterstützung.
Ein solcher, schonungsloser Blick deckt kritische Handlungsfelder auf: Er hinterfragt bestehende Prozesse und deckt aufgeschobene Investitionen bei Vermögenswerten wie Immobilien, Geschäftsräumen oder Produktionsstätten auf. Gleichzeitig sichert er die sofortige Handlungsfähigkeit im Ernstfall durch die Prüfung von Vollmachten, Verträgen, Notfallplänen.
Neben all diesen strukturellen Vorbereitungen scheitert die Nachfolge im Mittelstand oft an der Suche nach der passenden Persönlichkeit, die bereit und fähig ist, das Unternehmen fortzuführen. Dieser Prozess ist komplex, doch oft liegt die Lösung näher als gedacht: die eigenen Mitarbeiter. Sie frühzeitig als potenzielle Nachfolger oder Übernahmekandidaten zu identifizieren, kann der gesamten Übergabe Dynamik verleihen und die Kontinuität des Betriebs sichern.
Matthias Rether, Gründer und Geschäftsführer des Eventbüros r2m aus Diez, denkt noch nicht daran, mit dem Arbeiten aufzuhören, aber seine Nachfolge hat er vorbildlich geregelt.
Sein Unternehmen, vor über 15 Jahren als kleiner „Event-Laden“ gestartet, ist heute längst in der Oberliga angekommen. Das Team von r2m setzt europaweit anspruchsvolle Messeauftritte, Events und Live-Kommunikation für Unternehmen jeder Größe um. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um einen kleinen Betrieb oder einen multinationalen Konzern handelt.

Diez war der Ort der Gründung und Diez wird auch der Ort der Zukunft von r2m sein. Wer sich den neuen Firmensitz von r2m anschaut, erkennt schnell, dass hier weit mehr als eine neue Lagerfläche entsteht. Mit nachhaltigen Materialien und einem durchdachten Gesamtkonzept werden die bisher auf fünf Standorte verteilten Bereiche an einem zentralen Ort zusammengeführt. Damit schafft r2m nicht nur effizientere Strukturen, sondern auch Raum für weiteres Wachstum und neue Ideen.
Im Gewerbegebiet von Diez entsteht ein Standort, an dem Planung, Design, Entwicklung und Umsetzung künftig noch enger miteinander verbunden werden. Mit dem eigenen Designbüro VKE Design, direkt im Haus können ganzheitliche Konzepte von der ersten Idee bis zur Realisierung unter einem Dach entwickelt werden. Und der beeindruckende Ausblick über Diez und Limburg dürfte dabei sicher die eine oder andere neue Idee beflügeln.
Matthias Rether, Denis Faulseit und Vitalis Knoll denken mit r2m weit über die Region hinaus – der Rhein-Lahn-Kreis bleibt dabei der feste Ausgangspunkt, von dem aus ihre Projekte ihren Weg in die Welt finden.