Dezember 20, 2024 2 min lesen.
Trotz der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen bieten Wohnimmobilien weiterhin attraktive Investitionsmöglichkeiten. Laut Dr. Thomas Paul, Vorstandsmitglied der Böker & Paul AG in Montabaur, bleibt der Immobilienmarkt aufgrund der Wohnungsknappheit und steigenden Nachfrage ein wichtiger Baustein im Vermögensportfolio.
Die deutsche Wirtschaft stagniert. Während das Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 % schrumpfte, rechnen Experten für 2024 nur mit minimalem Wachstum von 0,9 bis 1,5 %. Der Einbruch der Bautätigkeit verschärft die Situation:
Langwierige Genehmigungsverfahren, gestiegene Kreditzinsen und bürokratische Auflagen verunsichern Investoren und erschweren den Wohnungsbau.
Dr. Paul betont die Stabilität von Wohnimmobilien:
Trotz hoher Baukosten und Unsicherheiten ergeben sich neue Chancen:
Durch diese Vorteile sind 50 % der Investitionskosten in den ersten 10 Jahren abzugsfähig, was zu einem Rückfluss von 20–25 % der Anschaffungskosten führen kann.
Die wachsende Wohnungsknappheit sorgt für eine stabile Mietnachfrage, während Mietimmobilien nach wie vor attraktive Renditen bieten. „Anleger sollten prüfen, welchen Anteil Immobilien in der heimischen Wachstumsregion am Vermögensportfolio einnehmen sollten“, empfiehlt Dr. Paul. Wohnimmobilien bleiben nicht nur ein sicherer Inflationsschutz, sondern bieten langfristige Wertsteigerung und Liquiditätsvorteile.
Chefredakteurin
Gudrun Katharina Heurich ist seit 2020 als freie Autorin für die WIRTSCHAFT tätig und übernahm 2023 die Chefredaktion. Die gelernte Redakteurin verantwortet die publizistischen und organisatorischen Redaktionsabläufe und verfasst diverse Artikel zu Wirtschaftsthemen.
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