Geld & Erfolg | Nachhaltige und autarke Power für jede Anwendung

Februar 29, 2024 3 min lesen.

Der Ionhub

Die Flexibilität des Ionhub zeigt sich auch beim Laden, das sowohl per 400 Volt als auch über eine Wallbox möglich ist. Durch diese Vielseitigkeit kann der Energiespeicher an verschiedenen Orten eingesetzt werden und gewährleistet so ein Maximum an Mobilität.

Innovation Der Ionhub von Lynx mobility setzt Maßstäbe in der mobilen Energieversorgung. Es spielt keine Rolle, wo die Arbeit wartet. Der Strom ist im Nutzfahrzeug immer dabei.

Von Sabine Frank

Henrik Gaul hat eine Mission: der Gründer von Lynx mobility in Koblenz, möchte mit seinem Unternehmen nachhaltige Mobilität und autarke Energieversorgung auf innovative Weise vorantreiben. Das Herzstück seines Engagements ist der Ionhub, eine mobile 400 Volt Powerstation, die dazu geschaffen wurde, Elektrogeräte und Maschinen emissionsfrei und unabhängig zu betreiben. Gaul betont die Bedeutung seiner ganzheitlichen Vision: „Die Transformation hin zur emissionsfreien Arbeit, beispielsweise auf Baustellen, in der Grünpflege oder der Veranstaltungsbranche, verlangt innovative Lösungen.“

Henrik Gaul ist ein Pionier mit klaren Überzeugungen. Der studierte Fahrzeugbauingenieur und ehemalige Produktentwickler bei Stihl, dem Hersteller motorbetriebener Geräte für die Forstwirtschaft, Gartenpflege und Bauwirtschaft, bringt nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine tiefe Überzeugung für nachhaltige Innovationen in sein Unternehmen ein. „Schon bei Stihl kam immer wieder die Frage nach unabhängiger und zugleich umweltfreundlicher Stromversorgung auf. Das war der Ausgangspunkt für die Idee des Ionhub und die Gründung von Lynx mobility.“

2022 gründete Gaul seine Firma und beschäftigt derzeit sechs Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Koblenz. “Unser Team ist breit aufgestellt”, sagt er. Ob Elektrotechniker oder BWLer – alle arbeiten Hand in Hand zusammen. Er selbst bringt 15 Jahre Berufserfahrung im Bereich Akkuentwicklung mit. Innerhalb eines Jahres realisierte der Gründer die Weiterentwicklung einer Markenneuheit, hin zu einem Produkt mit Marktreife.

 

Portrait von Henrik Gaul, dem Gründer Lynx mobility.

Henrik Gaul gründete 2022 Lynx mobility. Mit seinem Unternehmen will er die mobile Energieversorgung revolutionieren.

Der Ionhub ist weit mehr als nur eine mobile Stromquelle. Mit einer Leistung von bis zu 15 kW (Kilowatt) bietet er volle Power für eine Vielzahl von Anwendungen. Die Flexibilität zeigt sich beim Laden, das sowohl mit 400 Volt als auch über eine Wallbox möglich ist. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es den Nutzern, den Stromlieferanten an verschiedenen Orten einzusetzen und so ein Maximum an Mobilität zu gewährleisten.

Gaul verdeutlicht den individuellen Ansatz: „Maximale Mobilität durch individuelle Integration ist für uns entscheidend. Der Ionhub kann flexibel auf der Baustelle per Kran-Stapler-Rahmen integriert werden, kompakt ins Servicefahrzeug mit Außeneinspeisung eingebaut werden, im Kofferraum für die Pannenhilfe transportiert werden oder einfach auf der Ladefläche Platz finden.“

Gefertigt wird der Energiespeicher individuell auf Bestellung in Sörth bei Altenkirchen. Aktuell liegt die Lieferzeit bei zwei Monaten.

Lynx mobility zeigt seine Innovationskraft auch in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Der Einsatz von Lithium-Eisenphosphat-Batterien setzt Maßstäbe in der Umweltverträglichkeit. Gaul erklärt stolz: „Der Ionhub vermeidet zehn Kilogramm CO2 pro Ladung und dies bis zu 6000 Ladungen. Unsere Entscheidung, auf kritische Rohstoffe wie Kobalt oder Nickel zu verzichten, unterstreicht unser Bekenntnis zu umweltfreundlichen Technologien.“

Die gute Recyclebarkeit der verwendeten Akkuzellen ist ein weiterer Beitrag für einen grünen Planeten. Zusätzlich zum ökologischen komme aber auch der ökonomische Aspekt nicht zu kurz, betont Gaul: „Unsere Kunden sparen 13 Euro Betriebskosten pro Ladung. Ohne Wartung.“ Diese Kosteneffizienz, kombiniert mit der langen Lebensdauer der Lithium-Eisenphosphat-Batterien, mache den Ionhub zu einer Investition in eine nachhaltige Zukunft.

So sieht sich das Unternehmen nicht nur als Anbieter von Produkten, sondern auch als Partner für eine grünere Zukunft. „Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die Ausrichtung auf deren Bedürfnisse spiegeln sich in der Produktentwicklung wider“, so Gaul.

„Die Kombination aus technologischer Innovation, Flexibilität und einem klaren Bekenntnis zur Umwelt ist für uns die treibende Kraft im Wandel hin zu emissionsfreien Arbeitsprozessen.“

Zum Unternehmen

Name: Lynx mobility GmbH

Gegründet: 2022

Gründer und Geschäftsführer: Henrik Gaul

Sitz: Koblenz

Kernkompetenz: Mobile Stromversorgung für 230 Volt/400 Volt Maschinen und Werkzeuge

Mitarbeitende: 6

Weitere Informationen: ionhub.eu

Fotos: Gaul/Lynx mobility

 


Willkommen? Bürokratie macht Zuwanderung schwer

Willkommen? Bürokratie macht Zuwanderung schwer

Oktober 31, 2025 6 min lesen.

Fachkräfte aus dem Ausland könnten den Personalmangel lindern – doch viele Unternehmen verzweifeln an Bürokratie und langen Visaprozessen. Beispiele aus RLP zeigen: Es geht auch anders, aber der Weg bleibt steinig.

Vollständigen Artikel anzeigen
Der Plan in Koblenz unter einem rosa Sonnenuntergang.

Ausgestorben und unattraktiv

Oktober 31, 2025 6 min lesen.

Viele Innenstädte kämpfen mit Leerstand und Tristesse – doch es gibt Wege aus der Krise. Neue Konzepte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und Handel zeigen, wie Stadtzentren wieder lebendig werden können – als Orte zum Bleiben, nicht nur zum Kaufen.

Vollständigen Artikel anzeigen
Der steinige Weg zum Fördergeld

Der steinige Weg zum Fördergeld

Oktober 31, 2025 6 min lesen.

Fördergelder sollen Innovationen ermöglichen – doch in der Praxis verlieren viele Betriebe im Antragsdschungel die Orientierung. Zwischen Bürokratie, fehlender Transparenz und Digitalisierungsdefiziten drohen gute Ideen zu scheitern. Wie gelingt Förderung, die wirklich wirkt?

Vollständigen Artikel anzeigen
EU AI Act bremst INNOVATIONSKRAFT

EU AI Act bremst INNOVATIONSKRAFT

Oktober 31, 2025 6 min lesen.

Die Europäische Union hat die weltweit erste umfassende Regulierung für den Einsatz künstlicher Intelligenz auf den Weg gebracht. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, Risiken zu begrenzen und Vertrauen in die neue Technologie zu fördern. Doch was aus Sicht der Politik als Schutz- und Ordnungsrahmen gedacht ist, sorgt in der Wirtschaft für wachsende Skepsis.

Vollständigen Artikel anzeigen